Nach bis haut Donneschdeg lafen d’Energiewochen, déi vum Oekozenter Pafendall an dem Mouvement Écologique organiséiert ginn an ënnert dem Patronage vum Ministère du Logement et de l’Aménagement du Territoire, du Ministère de l’Environnement, du Climat et de la Biodiversité et du Ministère de l’Économie stinn. Um Programm figuréieren eng Konferenz a véier Visitten zum Thema “Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2050: Auf dem Bestand aufbauen”.
An dësem Kader gouf et gëschter Owend eng Visite vum Chantier op Nummer 10, Montée du Château zu Beefort. Op dëser Plaz am historeschen Duerfkär gëtt een denkmalprotegéiert Gebai sanéiert an hei entstinn dräi sozial Wunnengen, déi sech op déi dräi Stäck vum Gebai verdeelen. An der Gemengerotssëtzung vum 31. Januar 2022 gouf eestëmmeg den “Avant Projet detaillé” an Héicht vun 1.445.724,71 Euro gestëmmt an de Fonds du Logement subventionéiert dëse Projet mat 75 Prozent.

(Grafik: mn architectes)
No enger kuerzer Aleedung vum Thécla Kirsch (Bauberoderin, Oekozenter Pafendall) an e puer Erklärunge vum Marc Rodesch, Responsabele vum Service technique vun der Gemeng, huet den Architekt Uwe Kramer vun “MN Architectes” dëse Projet virgestallt an ass op déi verschidde Contrainte vun de Virgaben agaangen. Eng Rei Anekdoten aus senger Beruffs- a Liewenserfarung, déi hien de Leit op eng humorvoll Art a Weis erzielt huet, hunn eng praktesch Virstellung vun dësen Aarbechte vermëttelt. Déi offiziell Beschreiwung aus der Broschüre:
Vorgabe war die Sanierung und energetische Ertüchtigung bzw. Nachbesserung des bestehenden Gebäudes zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Aufgrund der Positionierung im historischen Dorfkern von Befort und den damit verbundenen engen Straßenverhältnissen um das Gebäude herum sind besondere Maßnahmen nötig. Das Gebäude sollte auch in seinem äußeren Erscheinungsbild so authentisch wie möglich bleiben und sich, wie bisher auch, nahtlos in das Dorfbild einfügen.
Die engen Straßenverhältnisse und auch die Forderung des Denkmalschutzes, das Volumen nicht zu erweitern, verbieten eine Ausdehnung des bestehenden Gebäudevolumens und erfordern somit besondere Konstruktions- und Detaillösungen, sowie eine sensible Herangehensweise bei der Planung und während der Ausführung. Gleichwohl sind selbstverständlich alle gesetzlichen Vorgaben, wie z.B. der Wärmeschutz einzuhalten.
Ziel war es daher, die bestehende Bausubstanz weitestgehend zu erhalten und mit gezielten Maßnahmen zu ergänzen um eine möglichst ressourcenschonende und ökologische Sanierung mit nachhaltigen Baustoffen zu gewährleisten. Die Außenwände werden auf der Rauminnenseite mittels einer Holzfaserdämmplatte energetisch ertüchtigt, die eine rigide Trägerplatte zur Aufnahme von Glattvlies und Anstrich aufweist. Die bestehenden Fassaden werden auf der Außenseite mit einem neuen mineralischen Fassadenputz versehen und die Sandsteinleibungen aufgearbeitet.
Das Steildach wird mit einer Wärmedämmung aus Holzfaserdämmplatten und einer traditionellen und regional typischen Eindeckung aus Naturschiefer ausgeführt. Fallrohre und Rinnen sind aus langlebigem Kupferblech, deren Lebensdauer Zink bei weitem übersteigt. Alle vorgenannten Konstruktionen werden diffusionsoffen ausgeführt, um Feuchteschäden zu vermeiden und die Langlebigkeit des Gebäudes zu gewährleisten.
Die Holz-Alu-Fenster mit dreifach Isolierverglasung und Absturzsicherungen aus Glas bieten Schall- und Wärmeschutz einerseits und sind andererseits in Form und Aussehen den bestehenden Fenstern nachempfunden. Die bestehende, stark in Mitleidenschaft gezogene Haustür wird durch eine neue aus massivem Eichenholz ersetzt und orientiert sich im Stil an der bestehenden Haustür.
Die Verwendung von Beton wurde auf das statisch notwendige Maß beschränkt. Beheizt wird das Gebäude durch den Anschluss an das bestehende Fernwärmenetz der Gemeinde Beaufort, welches mit Hackschnitzeln befeuert wird. Durch eine Lüftungsanlage mit einem Enthalpietauscher wird bis zu 78% der Wärme und bis zu 65% der Feuchtigkeit wiedergewonnen, was Energie und Kosten gleichermaßen spart und gleichzeitig für ein komfortables Innenraumklima sorgt.
E puer Fotoe vum Owend:




